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Freie Trauungen – heiratet doch einfach wie ihr seid

Hallo ihr Lieben,
heute erzählt euch Friederike Delong, die Trautante, etwas über freie Trauungen.

 

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Die Zeiten haben sich geändert. Noch als ich ein Kind war, war heiraten im Grunde immer gleich:
Das Brautpaar ging Freitag Vormittag ins Standesamt, Freitag Mittag in die Kirche und dann wurde in einem Dorfgasthof gefeiert. Dazu gab es natürlich ein weißes Kleid, einen Anzug und die Eltern der Braut zahlten die Klischee-Sause.
In meinem ganz persönlichen Fall stellte ich mir das schon damals schwierig vor, als ich an der Straße stand und die Brautpaare bewunderte: Denn ich bin weder getauft noch gläubig in irgendeiner Art und Weise und nur eine standesamtliche Hochzeit stellte ich mir grausam vor – Ihr wisst schon: rein ins Zimmer, unterschreiben, die nächsten bitte. Noch dazu bin ich ein Scheidungskind… wer bezahlt das Ganze denn dann? Irgendwie bewunderte ich die Brautpaare und doch war mein Hochzeitsbild schon immer ein wenig verquer. Denn SO würde das ja für mich definitiv nicht funktionieren.

 

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Heute ist das ganz wunderbar so, denn: in den 30 Jahren die ins Land zogen seit meinem ersten Mal Brautpaar-anhimmeln hat sich doch vieles in der Hochzeitswelt verändert. Und in die neue Hochzeitswelt passe ich sehr viel besser!

 

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Heiraten im 21. Jahrhundert ist anders!
Das beginnt schon damit, dass die meisten Paare ihre Hochzeit heute selber bezahlen – und damit auch bestimmen wie die Hochzeit aussehen soll. Heute dürfen Brautpaare einfach so heiraten, wie sie sind! Ihr dürft heiraten, wie Ihr seid!

 

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Und das endet natürlich beim Kleid, beim Anzug oder bei der Location.
Was sich ganz besonders geändert hat: Wenn man nicht kirchlich heiraten kann, darf oder möchte, ist man heute nicht mehr Braut und Bräutigam zweiter Klasse, die nur schnell ins Standesamt huschen.
Denn es gibt ja die freien Trauungen!

 

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Und in denen dürft Ihr genau so heiraten, wie Ihr nun mal seid: Als Mittelalterfreaks auf einer verlassenen Burgruine, als Chemiker mit Knalleffekt als begeisterte Snowboardfahrer im Schnee oder wenn der Schnee eben fehlt mit selber gemachtem Schnee… es geht alles!
Denn freie Trauungen sind vor allem eines: Frei!

 

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Ihr dürft machen was Ihr wollt, wo Ihr wollt und wie Ihr wollt. Und ein guter Redner bzw. eine gute Rednerin wird nicht nur eine Rede runterrattern und geduldig alles umsetzen, was Ihr so vorschlagt… er oder sie wird die Trauung wird Euch mit Erfahrung an die Hand nehmen, mit mehr oder weniger abgefahrenen Ideen um die Ecke kommen, mit Eure Freunden und Familien Kontakt aufnehmen, mit Euch oder ohne Euch als Überraschung die Trauung gestalten und im Zweifel auch mal meckern, wenn Musik einfach nicht passt oder die Oma unbedingt Tauben in die Trauung einbauen will, obwohl die Braut Angst vor Vögeln hat

 

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Also: Wenn Ihr nicht ins Standesamt könnt, wollt, oder dürft, macht eine freie Trauung. Und dafür sucht einen Redner oder eine Rednerin aus, die Euch genau so feiert, wie Ihr nun mal seid und Euch mit Tat und Rat zur Seite steht!

 

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Und dann wird geheiratet! Einfach so, wie Ihr seid!

Ladet eure Freunde einShare on FacebookPin on PinterestPrint this pageTweet about this on TwitterEmail this to someone

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