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Freie Trauung – Was muss ich beachten

Freie Trauungen boomen. Kein Wunder – Heiraten wo man will, wie man will und das in einem wundervollem Rahmen und ganz persönlich, auch außerhalb der Kirche. Freie Trauung, das heißt eine sehr persönliche Trauung, im Idealfall mit individuellen Ritualen von einer/m freien Redner/in, die euch zu dem Zeitpunkt oft schon in und auswendig kennt. Was ja auch nötig ist für eine persönliche Ansprache die über „Ihr habt euch in der Schule kennen und lieben gelernt“ hinausgeht.

Und oft heißt freie Trauung auch unter freiem Himmel. Denn das ist doch ein Wunsch vieler Paare draußen zu heiraten an einem ganz besonderem Ort. Doch was kommt da eigentlich auf einen zu? Was muss man bedenken und organisieren? Denn eines heißt freie Trauung auch: Mehr zu organisieren!

 

1. Die Location

Die Location kann ganz unterschiedlich sein – der eigene Garten, die Gartenanlage eurer Location für die Feier, Weinberge, die Wiese auf der ihr so gerne picknickt, der Stadtpark, das Museumsgelände,… Die Möglichkeiten sind vielfältig. Bitte denkt unbedingt daran, dass ihr wenn ihr auf einer Wiese etc. heiraten möchtet herausfinden müsst wem diese gehört und dort anfragen müsst. Ihr würdet es auch nicht lustig finden wenn in eurem Garten auf einmal 70 Stühle und ein Zeremoniebogen aufgebaut werden oder? Also auf jeden Fall genehmigen lassen, sonst kann es im schlimmsten Fall passieren, dass die Hochzeit ins Wasser fällt, da der Besitzer sagt weg hier, aber sofort.

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2. Das Wetter

Apropos ins Wasser fallen. Denkt an einen Plan B für den Fall dass es regnet! Das kann ein Zelt sein, ein Gebäude der Location oder ein ganz anderer Raum. Und denkt auch umgekehrt an heiße Tage. 60 min in praller Sonne sitzen ist auch wenig angenehm. In dem Fall sorgt für Schatten, Fächer und genügend Getränke.

 

3. Die Rednerin/den Redner

Inzwischen gibt es zahlreiche Redner, die sich auf Hochzeiten spezialisiert haben. Seien es freie Theologen oder Redner ohne christlichen Hintergrund. Sympathisch müssen sie euch sein und die Chemie muss stimmen. Kennenlerngespräche sind also Pflicht! Ich empfehle ja ganz arg dolle Friederike Delong.

 

4. Die Bestuhlung

Wenn ihr auf einer Wiese heiratet müssen Sitzmöglichkeiten her! Seien es Stühle, Strohballen oder Bierbänke. Es gibt einige Firmen, die Stühle und Bänke vermieten und euch auch aufbauen!

 

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5. Der „Altar“

Es ist besonders schön, wenn man einen besonderen Trauort schafft wie einen Zeremoniebogen oder Pavillon. Den könnt ihr später in euren Garten stellen und immer wieder in Erinnerungen schwelgen. Eine wundervolle Idee wie ich finde. In Amerika ist das bereits Tradition, dass der „Wedding Altar“ im Garten wieder aufgebaut wird, die Kinder drunter spielen und zur Silberhochzeit die Eheversprechen erneuert werden. Hach!

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6. Die Kosten

Man muss sich natürlich bewusst sein, dass eine freie Trauung teurer ist, als eine kirchliche Hochzeit. Man muss den/die Redner/in bezahlen, die Miete der Location kostet häufig etwas, evtl. muss man Geld für Plan B bei Regen einplanen. Und natürlich die Stühle, die besorgt werden müssen. Aber ich sage euch, es lohnt sich!

 

Fotos: Christina und Eduard Wedding Photography

Wedding Altar: Blockmann

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