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Christina und die Gästeliste

Von Gästelisten die endlos waren und dem Wunsch nach der perfekten Hochzeit

 

Jeder, aber wirklich jeder von euch hat im Kopf schon eine Gästeliste parat, mit all jenen Menschen von denen man annimmt dass sie unbedingt zur Hochzeit eingeladen werden müssen. Da kommen schnell um die 100 Personen oder sogar mehr bei rum. Zumindest bei uns.
 
Da wären die italienische Familie meines Mannes, meine kleine Familie, Freunde, Nachbarn, Bekannte, Kollegen und die, die man eben auch irgendwie mag und all jene bei denen man selbst zu Gast war. Unsere Gästeliste umfasste schwankend zwischen 85 und 125 Gäste.
Kurz das pro Kopf-Budget umgeschlagen und festgestellt- alles geht nicht. Entweder es kommen alle und essen einfach nichts oder wir beschränken unsere Liste.

 

Aber wen lädt man nicht ein? Man kann ja schlecht Onkel Willi und Tante Erna ausladen- die schicken doch immer so herzige Weihnachtspostkarten aus dem sonnigen Süden!Und wären nicht die Kollegen alle beleidigt wenn sie nicht kommen dürften? Und was ist mit Großcousin Harald, der neulich erst selbst zur großen Hochzeit geladen hat? Ich sage euch, es war nicht einfach, aber wir haben radikal den Rotstift angesetzt und Name um Name durchgestrichen. Zuerst sind all jede runter gestrichen worden, die nur dort standen, weil man die eben einzuladen hat aber das ganze Jahr über nichts hört. Das sind sicherlich nette Menschen und wenn man sich sieht, dann ist es immer schön- aber muss ich mit denen wirklich meinen Hochzeitstag teilen?

 

Danach wurden die Kollegen sortiert- wenn kennt man wirklich gut und ist auch befreundet? Die, die da noch in Frage kamen waren überschaubar.
Ganz zum Schluss haben wir uns auch die Familienliste vorgenommen. Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen die man auch nur zu Familienfeiern zu Gesicht bekommt wurden gnadenlos gestrichen.

 

Am Ende blieben bei uns noch rund 35 Freunde über. Aber die liegen uns am Herzen!

Für uns war dass die perfekte Lösung für eine Traumhochzeit- die nicht im großen Kreise einen Tag
lang gefeiert wird sondern ein ganzes Wochenende mit den besten Freunden zelebriert.

 

Man muss eben Prioritäten setzen- auch schon bei der Gästeliste!

One Response to Christina und die Gästeliste

  1. Franziska sagt:

    Wenn, ja, wenn ich einmal heirate…dann habe ich schon eine Vorstellung davon, wie die Feier sein soll.
    Andererseits muss auch die Gästezahl passen. Wenn ich zb an eine Live-Band Denke brauch ich ja auch tanzwütiges Publikum. (Sie müssen tanzen wollen aber auch können)
    Ich muss mir also überlegen, ob ich meine Vorstellungen umnsetzten kann und dann vielleicht keine richtige Stimmung aufkommen will.
    Unser Kreis der Lieben ist doch eher klein, wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich nur meine direkte Verwandschaft, ein paar Freunde der Familie und 2-3 Päachen-Freundschaften dabei…daher werde ich nochmal weiterträumen…oder abwarten bis es dann soweit ist. ;-)

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